Die Ausbildung zum Heilpraktiker

Heilpraktikerschulen und Unterricht

Für eine Ausbildung zum Heilpraktiker sollte man etwa zwei Jahre Zeit einplanen, auch wenn es Möglichkeiten gibt, den Stoff schneller zu erarbeiten. Wer sich ernsthaft ausbilden lassen möchte, der legt Wert darauf, den Beruf so gründlich wie nur möglich zu erlernen.

Am intensivsten lässt sich der komplexe Stoff mit seiner gesamten Bandbreite in einer Präsenzschule aneignen. An den Werktagen von Montag bis einschließlich Freitag wird in den Vormittagsstunden alles an Kenntnissen vermittelt, die ein guter Heilpraktiker haben muss. Diese Form der Ausbildung ist die intensivste. Immerhin wird in etwas mehr als zwei Jahren an fünf Tagen die Woche unterrichtet, so dass genügend Zeit bleibt, das Fachwissen optimal und didaktisch gut aufbereitet zu vermitteln. Diese Unterrichtsform eignet sich allerdings nur für Menschen, die nicht berufstätig sind.

Wer aus finanziellen Gründen einem regulären Beruf nachgehen muss, der kann sich nebenberuflich zum Heilpraktiker ausbilden lassen. Hier bieten sich zwei Optionen an:

Teilzeitstudium in den Abendstunden oder am Wochenende oder Fernstudium

Während man im Teilzeitstudium noch eine direkte persönliche Betreuung durch den Lehrer von Angesicht zu Angesicht genießt, wird das Fernstudium komplett alleine von zuhause aus abgewickelt, wobei man per Post oder online von seinem Lehrer betreut wird. Das Fernstudium bietet den größten Abwicklungsfreiraum, da man selbst entscheidet, wann, wie oft und mit welcher Intensität man lernen möchte. So lässt sich das Studium immer an die persönlichen Voraussetzungen anzupassen. Allerdings gibt es etliche Menschen, die sich lieber vor Ort betreuen lassen, weil sie direkt Fragen stellen können. Für jeden Lerntyp findet sich für angehende Heilpraktiker die richtige Ausbildungsform.

Die Kosten für die Heilpraktikerausbildung, die der Studierende selbst trägt, liegen zwischen 1500,- und 6000,- Euro, was sehr stark von der gewählten Schulform und von der Intensität der Betreuung abhängt. In der Regel wird dem Heilpraktiker in spe eine bequeme Ratenzahlung ermöglicht, so dass man sich die Ausbildung in der Regel finanziell ermöglichen kann. Außerdem sind die Monatsraten steuerlich absetzbar.