Sonstige Ausbildungsinhalte

Selbstverständlich ist der Beruf des Heilpraktikers weitaus umfangreicher als hier in der Kürze dargestellt werden konnte. So sollte der Heilpraktiker über weitere Kenntnisse verfügen:

Psychologie

Nicht nur für jene Heilpraktiker, die sich der psychotherapeutischen Behandlung widmen wollen ist Psychologie vonnöten. Auch der Allgemeine Heilpraktiker tut gut daran, psychologische Kenntnisse zu besitzen. Das bietet vor allem im Bereich der Psychosomatik große Vorteile, weil er wissen muss, dass einige seelische Erkrankungen eher körperliche Symptome hervorrufen, die man von echten somatischen Erkrankungen unterscheiden können muss.

Pharmakologie

Pharmakologie oder Pharmalogie befasst sich mit der Wirkweise von Arzneimitteln.

Notfallmedizin

Wie ist zu verfahren, wenn ein Patient beispielsweise in der Praxis kollabiert? Der Heilpraktiker muss ebenfalls über fundierte Erste-Hilfe-Kenntnisse verfügen, eine Herz-Lungen-Wiederbelebung durchführen können, die stabile Seitenlage oder die Schocklage kennen und er muss akute Verletzungen erfolgreich verbinden können, also über das gesamte Spektrum eines Ersthelfers verfügen.

Diagnose und Heilverfahren in Anwendung

Hier lernt der Heilpraktiker die verschiedenen Diagnoseverfahren wie Irisdiagnostik, Antlitz- und Zungendiagnostik, um nur einige zu nennen, kennen und anwenden. Dasselbe gilt für die diversen Heilverfahren wie die Craniosacraltherapie, Bachblütentherapie und viele mehr. Es geht in diesem Fall nicht mehr alleine um die theoretischen Grundlagen, sondern vor allem um die Praxis. Praktische Erfahrung sammelt der Studierende hierbei in Fachseminaren, wo er genau die praktische Anwendung gezeigt bekommt. Schließlich nützt alle Theorie wenig, wenn man es in der Praxis niemals anwenden konnte.