Yoga
Heutige Heilpraktiker erweitern gerne ihr Angebot um Techniken, mit denen sich Körper, Geist und Seele in Einklang bringen lassen, womit das innere Gleichgewicht wieder hergestellt wird. Da viele Krankheiten sich auf ein inneres Ungleichgewicht zurückführen lassen, ist der Behandlungsschwerpunkt auf diesem Aspekt sehr wichtig, um den Patienten zur Genesung zu führen. Yoga ist eine sehr alte indische Methode, mit der Harmonie zwischen Körper, Geist und Seele erzeugt wird.
Was ist der Ursprung des Yoga?
Bereits lange Zeit, bevor vor 2500 Jahren der Gautama-Buddha den Buddhismus begründete, gab es schon indische Asketen, die sich in der Meditation, gepaart mit einer speziellen Form der körperlichen Ertüchtigung, übten. Man nannte sie Yogis. Hauptsächlich war das Yoga eine Form der Spiritualität durch meditationsunterstützende Atemübungen und geistigen Übungen. Aber auch die körperlichen – als Asanas bekannten – Übungen sind wichtig, um sich ganz vervollkommnen zu können. Man kann sogar Aufzeichnungen über die Yoga-Praxis in den ältesten Überlieferungen der Upanischaden finden.
Wie wirkt Yoga heute in der Naturheilkunde?
Das moderne Yoga hat sich weitgehend von seinem ursprünglich hinduistisch-religiösen Bezug gelöst und steht als Übungsform für sich. Spricht man heute von Yoga, so meint man in erster Linie die körperlichen Übungen zur Kräftigung des Organismus, zur Dehnung der Muskeln und Sehnen und zur Verbesserung der gesamten Körperkoordination, da sich im Yoga auch viele Gleichgewichtsübungen finden. Auch Atemübungen werden noch teilweise angewandt, um einen tieferen Zugang zu seinem inneren Selbst zu finden. Gleichzeitig wird damit die Lungenfunktion kräftiger. Yoga ist eine sanfte Methode, mit der man bei regelmäßiger Anwendung sein gesamtes Immunsystem stärken kann. Daher tut ein ganzheitlicher Heilpraktiker gut daran, wenn er sich mit den Techniken des Yoga vertraut macht und seinen Patienten wertvolle Übungen an die Hand geben kann.
Yoga-Asanas speziell für Therapeuten und Heilpraktiker
Aus allen Yoga-Asanas kann man einige Übungsfolgen so zusammenstellen, dass sie eine heilunterstützende Wirkung erzielen. So lässt sich Yoga erfolgreich unterstützend bei Allergie- und Immunerkrankungen einsetzen, aber auch bei orthopädischen Erkrankungen des Bewegungsapparates, wie zum Beispiel bei der Osteoporose. Erkältungskrankheiten mit einer einhergehenden Schwächung des Immunsystems lassen sich erfolgreich durch Yoga lindern. Ebenfalls ist Yoga eine optimal begleitende Übung zu medizinischen Krebstherapien. Die immunsystemstärkende Wirkung wirkt unterstützend auf die onkologischen Therapien ein. So ist Yoga in jeder Hinsicht eine perfekte Ergänzung zu heiltherapeutischen Maßnahmen.
Ausbildung zum Yoga-Lehrer
Wer sich für eine Ausbildung als ergänzende Weiterbildung für seine Heilpraktikerausbildung interessiert, kann sich an den Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland (BDY) wenden. Hier erfährt er alles über Art und Umfang der Ausbildung.
Nachfolgend finden Sie einige Internetadressen zum Thema Yoga :